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Flugverspätung

Thomas Cook-Insolvenz: Was wird aus der Reise?

27.09.2019

Rechtsfrage des Tages:

Eines der Hauptthemen in den Medien ist derzeit die Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook. Welche Rechte haben Reisende, die schon mit gepackten Koffern auf Ihren Urlaub warten?

Antwort:

Das britische Reiseunternehmen Thomas Cook hat Insolvenz angemeldet. Betroffen sind davon auch die deutschen Tochterunternehmen. Wollten Sie in Kürze ihren Urlaub mit diesem Veranstalter antreten, können Sie Ihre Koffer leider wieder auspacken. Als Pauschalurlauber sind Sie aber geschützt. Bei der Reisebuchung haben Sie einen Sicherungsschein erhalten. Die dahinterstehende Insolvenzversicherung ersetzt Ihnen die Kosten für die nicht angetretene Reise.

Allerdings ist die Deckungssumme auf einen Maximalbetrag beschränkt. Übersteigen die Forderungen diese Grenze, müssen Sie sich im Zweifel mit einer anteiligen Erstattung zufriedengeben. Ihre Ansprüche können Sie mittels eines Webformulars direkt online geltend machen. Diese Absicherung gilt nur, wenn Sie eine Pauschalreise gebucht haben. Anders als ein Individualurlaub besteht diese immer aus mindestens zwei verbundenen Elementen wie beispielsweise Flug und Hotel, die zu einem Gesamtpreis im eigenen Namen vom Reiseveranstalter angeboten werden.

Schlechter sieht es für Reisende aus, die nur eine Einzelleistung gebucht haben. Einen Sicherungsschein haben Sie bei der Buchung beispielsweise nur der Hotelübernachtung nicht erhalten. Daher wird Ihnen nichts übrigbleiben, als Ihre Ansprüche zur Insolvenztabelle anzumelden. Erfahrungsgemäß dürfen Sie sich dabei keine allzu großen Hoffnungen auf Rückgewähr Ihrer Zahlungen machen.

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